Let us be heros …

… for more than one day!

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Nachhaltig leben, ähm, oh je ist das nicht anstrengend?? Nö, eigentlich nicht. Und damit alle mitmachen können, hier eine Sammlung von erstaunlich leicht umsetzbaren Tools, die ich in meiner Insta-Reihe „Superheldinnen und Superhelden Mittwoch“ vorgestellt habe. Willkommen im Superheld*innen-Team!

1. Wasche deine Wäsche bei 40 Grad (außer 30 Grad oder Handwäsche natürlich) That’s it. Hört sich nach Nichts an, macht aber einen Riesenunterschied im Energieverbrauch. Klar, es gibt Ausnahmen, wo eine Kochwäsche unumgänglich ist. Und so lange es eine Ausnahme bleibt, ist das auch okay. Alle anderen Wäschen: 40 Grad. ⁠
Übrigens habe ich noch einen Nach-Tipp für den Post von letzter Woche: Natron funtioniert auch als Spülmaschinenmittel. Ich habe es mit einem kleinen bisschen Spülmittel gemischt, weil unsere Tabs alle waren (beziehungsweise mein Mann) und Tada: sauberes Geschirr!⁠

2. Tool der Woche: alten Deo aufbrauchen – neuer Deo rein ins Badezimmer. Wie wir Müll und Geld sparen können: Deocreme in der Dose. Auf den ersten Blick scheint sie teurer, ABER das Ding hält bis zu einem Jahr vor. Sie sind mittlerweile in fast jedem Drogeriemarkt zu erhalten von Firmen wie z.B. „We love the planet“ oder „tausendschön“. Viele sind bereits in Glas oder Metalldosen erhältlich und wenn sie leer sind kann man (wer Lust zu etwas hat) z.B. Kerzen draus basteln, Stecknadeln drin sammeln etc. Sie funktionieren 1a, ich nutze Deocreme seit etwa 4 Monaten und bin superzufrieden!⁠

3. Ein Thema ist ja immer wieder unser immenser Plastikverbrauch und die Schwierigkeit, selbst mit guten Willen diesen zu reduzieren. Wer nicht von einem Hof direkt kauft oder einen Verpackungsfrei-Laden in der Nähe hat, ist täglich mit dem Plastikwahnsinn konfrontiert. Wie wir unseren eigenen einschränken können:
Geheiligt seien die Schraubgläser! Mit den leeren Gurken/Pesto/Senf etc. Gläsern kann man tolle Sachen anstellen! Sie eignen sich zum einfrieren (bei Flüssigkeiten nur zu 2 Drittel füllen, damit sie nicht platzen), als To-Go Mittagessen Gefäß, um Gewürze aufzubewahren, Ordnung in Kleinkram zu bringen, als Smoothie-Glas, hängenden Blumenvase oder als Laternen-Deko, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Wir sparen: Gefrierbeutel, Plastikdosen, Frischhalte- und Alufolie, sowie Papiertütchen. Besonders das Einfrieren darin finde ich super, bei uns sind es die frischen Kräuter, die so im Eisfach landen.

4. Weiter geht‘s im Welt retten und unser heutiges Tool ist one of my favorite, weil es so simpel ist, dass man sich fast wundert. Außerdem passt es super zur kälter werdenden Jahreszeit. And here it comes:
Stell deine Heizung ein Grad herunter.
Da wars?? Jup, da wars. Das Geniale daran: unser Körper kann den Unterschied zwischen z.B. 21 oder 22 Grad nicht wirklich erkennen (außer vielleicht die besonders feinfühligen). Das ist psychologisch gesehen auch das Problem, warum viele Schwierigkeiten haben die Dramatik hinter zwei Grad globaler ErdErwärmung zu erkennen. Aber unser Ökosystem ist sozusagen feinfühliger als wir und reagiert mit entsprechend massiven Veränderungen. Wäre die Erwärmung ein langsamer Prozess wäre auch das kein Problem, denn diese Schwankungen gab es auch in der Vergangenheit und die Natur ist anpassungsfähig, halt leider nur nicht in der Turbovariante.
Also, was auch immer dein Thermostat sagt, dreh einfach ein Grad herunter.

5. Augen auf beim Kleiderkauf. Wahrscheinlich geht es vielen so wie mir gerade: die Kinder sind mal wieder aus allem rausgewachsen und es braucht neue Jacken, Schuhe etc. Am nachhaltigsten ist es, Kleidung so lange wie möglich zu tragen und sie nicht frühzeitig im Altkleidercontainer zu entsorgen, aber das geht im genannten Fall nun mal nicht. Wer mal etwas Neues braucht, kauft am besten im Secondhandladen oder schaut sich auf Kleidertausch-Portalen im Internet um. Auch gibt es immer mehr tolle nachhaltige Geschäfte. Wer im Chiemgau lebt, sollte sich mal im @amonstore in Prien am Chiemsee umsehen. Im Internet findet sich z.B. das Label Armed Angels und natürlich viele weitere Modehersteller, die nachhaltige und faire Kleidung produzieren. Achtet auf die entsprechenden Gütesiegel wie das GOTS- oder Fairtrade-Siegel. Wer vegane Kleidung ohne tierische Materialien sucht, kann unter anderem auf das „PETA-Approved Vegan“-Label achten. ⁠