Let us be heros …

… FOR MORE THAN ONE DAY!

 
 
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Nachhaltig leben, ähm,  ist das nicht anstrengend?? Nö, eigentlich nicht. Und damit alle mitmachen können, hier eine Sammlung von erstaunlich leicht umsetzbaren Tools, die ich in meiner Insta-Reihe „Superheldinnen und Superhelden Mittwoch“ vorgestellt habe. Willkommen im Superheld*innen-Team!

  • Mein aller-aller-liebstes Superhelden-Tool ist Natron. Kann man wirklich viel mit machen: Waschbecken von Kalk befreien, Klo putzen, Fugen sauber kriegen (hört sich an, als wenn ich gerne putze, ist aber nur bedingt richtig), mit etwas Spüli in die Spülmaschine, wenn die Tabs alle sind – blitzblankes Geschirr. Obst und Gemüse reinigen, backen (auch das tue ich nicht gerne, aber wenn es sein muss: Natron statt Backpulver!) und notfalls kann es sogar in die Waschmaschine geschüttet werden – etwas Duftöl dazu – Tada: frische Wäsche. Ach ja, als Deo-Ersatz taugt es auch. Beim Putzen lässt es sich sehr gut mit Essig oder Zitronensäure verbinden, vor allem für die Hardcore -Bereiche Klo (über Nacht einweichen und morgens mit Essig nachputzen) und Kalk auf Mischbatterien. Hier lässt sich eine Menge Gift und auch Geld einsparen: Eine Packung Natron kostet gerade mal zwischen 1-2 Euro.
  •  Wasche deine Wäsche bei 40 Grad (außer 30 Grad oder Handwäsche natürlich) That’s it. Hört sich nach nichts an, macht aber einen Riesenunterschied im Energieverbrauch. Klar, es gibt Ausnahmen, wo eine Kochwäsche unumgänglich ist. Und so lange es eine Ausnahme bleibt ist das auch okay. Alle anderen Wäschen: 40 Grad. ⁠
  • Tool der Woche: alten Deo aufbrauchen – neuer Deo rein ins Badezimmer. Wie wir Müll und Geld sparen können: Deocreme in der Dose. Auf den ersten Blick scheint sie teurer, ABER das Ding hält bis zu einem Jahr vor. Sie sind mittlerweile in fast jedem Drogeriemarkt zu erhalten von Firmen wie z.B. „We love the planet“ oder „tausendschön“. Viele sind bereits in Glas oder Metalldosen erhältlich und wenn sie leer sind kann man (wer Lust zu etwas hat) z.B. Kerzen draus basteln, Stecknadeln drin sammeln etc. Sie funktionieren 1a, ich nutze Deocreme seit etwa 4 Monaten und bin superzufrieden!⁠
  • Ein Thema ist ja immer wieder unser immenser Plastikverbrauch und die Schwierigkeit, selbst mit guten Willen diesen zu reduzieren. Wer nicht von einem Hof direkt kauft oder einen Verpackungsfrei-Laden in der Nähe hat, ist täglich mit dem Plastikwahnsinn konfrontiert. Wie wir unseren eigenen einschränken können: Geheiligt seien die Schraubgläser! Mit den leeren Gurken/Pesto/Senf etc. Gläsern kann man tolle Sachen anstellen! Sie eignen sich zum einfrieren (bei Flüssigkeiten nur zu 2 Drittel füllen, damit sie nicht platzen), als To-Go Mittagessen Gefäß, um Gewürze aufzubewahren, Ordnung in Kleinkram zu bringen, als Smoothie-Glas, hängenden Blumenvase oder als Laternen-Deko, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Wir sparen: Gefrierbeutel, Plastikdosen, Frischhalte- und Alufolie, sowie Papiertütchen. Besonders das Einfrieren darin finde ich super, bei uns sind es die frischen Kräuter, die so im Eisfach landen.
  • Weiter geht‘s im Welt retten und unser heutiges Tool ist one of my favorite, weil es so simpel ist, dass man sich fast wundert. Außerdem passt es super zur kälter werdenden Jahreszeit. And here it comes: Stell deine Heizung ein Grad herunter.
    Da wars?? Jup, da wars. Das Geniale daran: unser Körper kann den Unterschied zwischen z.B. 21 oder 22 Grad nicht wirklich erkennen (außer vielleicht die besonders Feinfühligen). Das ist psychologisch gesehen auch das Problem, warum viele Schwierigkeiten haben die Dramatik von zwei Grad globaler Erderwärmung zu erkennen. Aber unser Ökosystem ist sozusagen feinfühliger als wir und reagiert mit entsprechend massiven Veränderungen. Wäre die Erwärmung ein langsamer Prozess wäre auch das kein Problem, denn diese Schwankungen gab es auch in der Vergangenheit und die Natur ist anpassungsfähig, halt leider nur nicht in der Turbovariante.
    Also, was auch immer dein Thermostat sagt, dreh einfach ein Grad herunter.
  • Augen auf beim Kleiderkauf. Wahrscheinlich geht es vielen so wie mir gerade: die Kinder sind mal wieder aus allem rausgewachsen und es braucht neue Jacken, Schuhe etc. Am nachhaltigsten ist es Kleidung so lange wie möglich zu tragen und sie nicht frühzeitig im Altkleidercontainer zu entsorgen, aber das geht im genannten Fall nun mal nicht. Wer wirklich etwas Neues braucht, kauft am besten im Secondhandladen oder schaut sich auf Kleidertausch-Portalen im Internet um. Auch gibt es immer mehr tolle nachhaltige Geschäfte. Wer im Chiemgau lebt, sollte sich mal im @amonstore in Prien  umsehen. Im Internet findet sich außerdem z.B. das Label „Armed Angels“ und natürlich viele weitere Modehersteller, die nachhaltige und faire Kleidung produzieren. Achtet auf die entsprechenden Gütesiegel wie das GOTS- oder Fairtrade-Siegel. Wer vegane Kleidung ohne tierische Materialien sucht, kann unter anderem auf das „PETA-Approved Vegan“-Label achten. ⁠
 
 
 

WER BIN ICH EIGENTLICH, DASS ICH HIER SO TIPPS Verteile?

Geboren wurde ich in einer norddeutschen Kleinstadt, die den Charme eines Nordsee-Örtchens hat, nur ohne die Nordsee. Nachdem meine Mutter mit mir und meiner Schwester der Kleinstadt den Rücken kehrte und hinaus in die große Welt zog, verbrachte ich meine Jugend in Bremen – immerhin schon der Schlüssel zur Welt, wie die Bremer gerne behaupten.  Zwei weitere Umzüge brachten mich zunächst nach Hamburg und dann nach New York, wo ich drei Jahre lang Schauspiel am Herbert Berghoff Studio studierte und anfing zu schreiben: One-Woman-Shows und Drehbücher, mit dem Ziel mir die besten Rollen auf den Leib zu schreiben, oder eine weibliche Dani Levy zu werden – wahlweise.  Dieser Wunsch resultierte 2009 in den Dreharbeiten zu dem Spielfilm ATME, den ich schrieb, produzierte und in dem ich die Hauptrolle spielte. 2010 wurde  ATME zu den internationalen Hofer Filmtagen eingeladen  und erhielt bei dem Filmfestival ACHTUNG BERLIN eine Nominierung als bester Spielfilm.

Seit 2013 arbeite ich als Hörfilmautorin für div. Fernsehsender und Produktionsfirmen. 2015 begann ich an der dystopischen Cli-Fi Trilogie Gelobtes Land zu schreiben, deren dritter und letzter Teil am 1. März 2020 erscheint. Die Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit und die Klima-Kommunikation lassen mich seither nicht mehr los. Mit den Büchern möchte ich unterhalten und für diese Themen sensibilisieren, die dadurch entstehende Reichweite möchte ich nutzen, um einfache, gut umsetzbare Ideen weiterzugeben, wie wir diesen fantastischen Planeten besser schützen können.